Pädagogische Ergänzungen

Oase

Die „Oase“ ein Ort der Ruhe und des Rückzugs für unsere Schülerinnen und Schüler am Vormittag. Aus verschiedenen Gründen kann es für ein Kind Hindernisse geben, dem Unterricht noch ausreichend folgen zu können. Das können Stimmungen und Sorgen sein, soziale Spannungen in der Klasse oder auch einfach nur der Stress in einer im Moment zu großen Gruppe. In solchen Situationen kann das Kind zu einem ausgleichenden Besuch in die Oase kommen.

Hier erwartet das Kind eine ruhige Atmosphäre mit einer verlässlichen Bezugsperson. Angebote wie ein Plätzchen der Ruhe, eine Wärmflasche, eine Tasse Tee oder auch ein offenes Ohr können das Kind ebenso wie auch ein Eintauchen in eine Tätigkeit wie tonen, malen oder puzzeln in dieser Situation unterstützen.

Das Ziel der Oase ist eine Stärkung der körperlichen und seelischen Verfassung, um wieder in die Klassengemeinschaft zurückkehren zu können.

Förderbereich „Die Lerninsel“

Seit September 2019 gibt es an unserer Schule ein Angebot für Schüler/innen, die aufgrund einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche eine zusätzliche Unterstützung außerhalb des regulären Unterrichtes brauchen. Eine erfahrene Klassen- und Förderlehrerin arbeitet in der Lerninsel mit einzelnen Schüler/innen oder in kleinen Gruppen aus der Unter- und Mittelstufe.

Auch hier ist die Waldorfpädagogik und das "Lernen in Bewegung" Grundlage für die Förderstunden. Das Konzept hebt sich damit stark von einer herkömmlichen "Nachhilfe" ab und findet während der üblichen Unterrichtszeit statt.

Therapiekreis und Therapieformen

Therapiekreis

Der Therapiekreis – bestehend aus Schulärztin, Heileurythmistin und Kunsttherapeutin – trifft sich regelmäßig, um gemeinsam an den pädagogischen und menschenkundlichen Grundlagen zu arbeiten. Dieser Kreis führt Kinderbesprechungen durch, in denen gegebenenfalls die als sinnvoll erachteten therapeutischen und fördernden Maßnahmen erwogen werden.

Zu den Aufgaben unserer Schulärztin gehören auch die Schuleingangsuntersuchungen, Rückstellungsempfehlungen und bei Bedarf Hospitationen in den Klassen.


Heileurythmie

Die pädagogisch-therapeutische Eurythmie in der Schule will die Gesundheit und das Gleichgewicht zwischen Kopftätigkeit, Atembereich und Gliedmaßenaktivitäten unterstützen und fördern. Gezielte Bewegungsübungen können bei bestimmten Auffälligkeiten sehr hilfreich sein. Der Therapeut hat die Aufgabe, die Bewegungen zu finden, die das Kind/der Jugendliche individuell braucht.


Kunsttherapie

Die Kunsttherapie stellt eine Erweiterung des Therapiebereichs dar und ist als ergänzendes Angebot an die Schule angegliedert.

Im kunsttherapeutischen Prozess geht es vorrangig darum, in ein individuelles und schöpferisches Tun einzutauchen, in welchem verborgene Fähigkeiten entdeckt, das Selbstvertrauen sowie die Sicherheit in sich selbst gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit gefördert werden.

Dabei stehen eine vielfältige Anregung der Sinne und der Lebenskräfte sowie die Freude am Erproben neuer kreativer Möglichkeiten im Mittelpunkt des Gestaltungsprozesses. Die Arbeit im Atelier möchte die Lust wecken, sich bisher Ungewohntem auszusetzen, sich auf Neues einzulassen und sich selbst in der Farben-, Formen-, Material- und Spielwerkstatt zu begegnen.


Heilpädagogisches Reiten

Beim heilpädagogischen Reiten finden Kinder einen Raum, wo sie sein können. Im Umfeld der Pferde finden die Sinne vielfältige Nahrung. Im Kontakt mit dem Pferd nehme ich mich selber wahr. Eigene Möglichkeiten und Grenzen werden in der Begegnung sichtbar. Präsenz und Achtsamkeit werden gefördert. In der gemeinsamen Bewegung kann Freude erlebt und das eigene Gleichgewicht gefunden werden. Oftmals können Lebensthemen hier bearbeitet werden. Pferde sind als soziale Tiere ideale Partner für Entwicklungs- und Heilungsprozesse.

Das Heilpädagogische Reiten wird von Maike Linhart (Reitpädagogin mit Diplom der Schweizer Gruppe für Therapeutisches Reiten) auf dem Archehof der Freien Waldorfschule Heidelberg mit einem der beiden dort stehenden Pferden durchgeführt. Die Arbeit findet einzeln oder in Kleingruppen statt. Die Kosten dafür tragen die Eltern des betreffenden Kindes. Sie werden derzeit nicht von der Krankenkasse übernommen, aber es gibt die Möglichkeit sich zur Unterstützung an den Freundeskreis der Schule zu wenden.


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