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In der Schulzeit von 7:45 - 12:00 Uhr und nach Verabredung,

Unterrichtskonzept der Schule


Kunst als Erziehungsmittel und Erziehung als Kunst durchziehen den gesamten Lehrplan der Waldorfschule. Die auf den Menschen abgestimmte Korrespondenz der verschiedenen Unterrichtsfächer wandelt sich konsequent von Klasse 1 bis Klasse 12. Ganzheitlich, nicht einseitig konzipiert, das Denken, Fühlen und Wollen erfassend, sind die Unterrichtsinhalte des Fächerkanons aufbereitet.

Die ersten beiden Schulstunden gehören dem Hauptunterricht. Hier werden Sachgebiete in sich geschlossen behandelt. Dieser Hauptunterricht ist Fächern vorbehalten, die in Epochen über mehreren Wochen vermittelt werden können. Unterrichtsfächer, die laufender Übung bedürfen, werden in Fachstunden gegeben.

In der Unter- und Mittelstufe wird der Hauptunterricht vom Klassenlehrer erteilt, der in der Regel bis zu acht Jahre Begleiter seiner Klasse ist. So erhält er eine intensive Kenntnis des einzelnen Kindes und der Klassengemeinschaft. Mitbegleiter der Schüler durch diese Zeit sind die Fachlehrer, die auch in der Oberstufe, wenn der Klassenbetreuer den Klassenlehrer ablöst, gemeinsam als Klassenkollegium die Schüler betreuen und begleiten.

Soziale Kompetenz kann in einem stabilen Klassenverband wachsen: zusätzlich zum Unterricht bieten verschiedene Praktika, Klassenfahrten, Klassenspiele, Monatsfeiern, Schulfeste und andere Aktivitäten den Raum für Sozialisation.

Die Kunst des Lehrens besteht in der Fähigkeit, Wissen zum Leben zu erwecken; sie ermöglicht Schülern einen lebendigen Bezug zu den Lehrinhalten. Grundlage dieser Kunst ist die Einsicht in Gesetzmäßigkeiten der kindlichen Entwicklung, die Kenntnis, dass die Methode ebenso wichtig ist für das Kind wie der Unterrichtsinhalt und die Erkenntnis: aller Unterricht muss künstlerisch durchdrungen sein.
Wirkung hat also nicht nur der fachliche Inhalt, sondern die Gesamtheit der Erfahrungen, denn die Fähigkeit zur Begeisterung und die Liebe zum Lernen sollen Schülerinnen und Schüler ihr ganzes Leben lang begleiten.

Waldorflehrer werden


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Die Lehrerbildung auf der Grundlage der Waldorfpädagogik setzt sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der allgemeinen Erziehungswissenschaft und der Waldorfpädagogik sowie deren philosophischen, anthropologischen, historischen und wissenschaftstheoretisch- methodischen Hintergründen auseinander. Leitmotiv dabei ist es, durch ein innovatives, an der Entwicklung des Kindes orientiertes Lehrerbildungsmodell Reformen und Entwicklungen in der Schulpraxis anzuregen.

Beispiele dafür sind:

  • Fächerübergreifendes Lernen
  • Praktisches Lernen
  • Integrative Lernformen
  • Fremdsprachenunterricht ab der 1. Klasse
  • Neue Formen der Leistungsbewertung
  • Größere Lerneinheiten
  • Überwindung des 45-Minuten-Taktes
  • Kein Sitzenbleiben
  • Ausbildung künstlerisch-schöpferischer Kreativität