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In der Schulzeit von 7:45 - 12:00 Uhr und nach Verabredung,

Freie Waldorfschule Heidelberg

Anmeldung und Aufnahme an unserer Schule


1. Die Anmeldung

Schritt 1

Der Anmeldeprozess beginnt mit dem Ausfüllen und Einreichen / Einsenden des Anfragebogens, der hier heruntergeladen werden kann (Sie erhalten ihn auch im Sekretariat). Dies sollte zu Beginn des der Einschulung vorausgehenden Schuljahres (September bis Mitte Oktober) erfolgen.

Zum Dokument Anfragebogen
als Datei

2. Die Einführungsabende

Schritt 2

Anfang November erhalten die Eltern der angemeldeten Kinder eine Einladung zu den Einführungsabenden, die sich über den Jahreswechsel hinweg verteilen.
Die Teilnahme an den ca. vier Veranstaltungen ist verbindlich und kann nur in Ausnahmefällen erlassen werden. Behandelt werden Grundlagen von Waldorfpädagogik, das Selbstverständnis und die Besonderheiten unserer Schule, sowie die Phasen der Schulzeit mit ihrem Fächerkanon.
Am Ende dieser Reihe sollte die Erkenntnis stehen, dass unsere Waldorfschule nicht nur "etwas anders" ist.

3. Das Einzelgespräch

Schritt 3

Bereits ab November jeden Jahres finden die Einzelgespräche der Aufnahmelehrer mit den Eltern statt.
Die Gespräche dienen dazu, den Eltern noch einmal die Möglichkeit zu geben, ihre Erwartungen und Vorstellungen mit dem Angebot und der Zielsetzung der Schule abzugleichen. Am Ende soll die bewusste Aussage möglich sein: "Ja, ich will mich einlassen!"
Es handelt sich bei diesem Gespräch ausdrücklich nicht um eine "Prüfungssituation" für die Eltern.

4. Die Beurteilung der Schulreife

Schritt 4

Im Verlauf des Januar beginnen die Untersuchungen der Kinder auf ihre Schulreife.
Die Beurteilung wird vom Schularzt und einem Lehrer des Aufnahmekreises durchgeführt.

5. Die Klassenbildung: Zu- oder Absage

Schritt 5

Nach Ostern wird die künftige erste Klasse in der Lehrerkonferenz beschlossen. Um dies vorzubereiten, begibt sich der Aufnahmekreis um Ostern in Klausur.
Unsere Schule befindet sich in der einerseits erfreulichen, andererseits bedrückenden Situation, dass regelmäßig mehr Kinder angemeldet werden, als Plätze zur Verfügung stehen. Somit ist der Klassenbildungsprozess von der schweren Aufgabe bestimmt, einerseits eine stimmige, vielseitige Klassengemeinschaft zu bilden, andererseits aber auch Absagen für viele ebenso geeignete Kinder aussprechen zu müssen.

Als Ergebnis dieses Prozesses entstehen kurz nach der Osterzeit:

  • Eine Liste mit Kindern die eine Zusage erhalten und um deren verbindliche Anmeldung gebeten wird.
  • Eine Warteliste mit Kindern, die bei Absagen gegebenenfalls nachrücken. Ob ein Kind tatsächlich auf die Warteliste genommen wird, muss von dessen Eltern entschieden werden.
  • Eine Liste mit Absagen. Wie schon angedeutet, sind Absagen leider nicht vermeidbar und bedeuten keine Wertung.

6. Das Beitragsgespräch

Schritt 6

Mit den Elternhäusern, die ihr Kind nach einer Zusage verbindlich angemeldet haben, finden bis zu den Sommerferien Beitragsgespräche statt.
Die Gespräche werden von Mitgliedern des Wirtschaftskreises durchgeführt, der aus Personen der Verwaltung und Eltern gebildet wird. Die Gespräche sind vertraulich und tragen der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Familie Rechnung.
Der angestrebte Mittelwert der Schulbeiträge, die ca. 30% der Kosten decken, liegt derzeit bei 200,- Euro pro Schüler und Monat. Im Sinne einer sozialen Gemeinschaft tragen Familien mit höherem Einkommen mit höheren Beiträgen dazu bei, dass einkommensschwächere Familien wesentlich entlastet werden können.
Bei der Aufnahme von Kindern in unsere Schule spielt das Einkommen bzw. der Schulbeitrag der Familie ausdrücklich keine Rolle.

7. Der erste Elternabend

Schritt 7

Kurz vor den Sommerferien findet der erste Elternabend der neuen 1. Klasse statt.
Hier wird der künftige Klassenlehrer vorgestellt und es findet ein erstes Kennenlernen statt. Es werden die notwendigen Absprachen zum Schulbeginn getroffen und die Einschulungsfeier besprochen.

8. Der Schulbeginn

Schritt 8

Die Einschulungsfeier und somit der erste Schultag findet in der Regel am Ende der ersten regulären Schulwoche des neuen Schuljahres statt.

Schulbeitrag / Schulgeld


Unsere Schule ist eine Schule für alle Kinder. Zugangsmöglichkeit besteht für alle gesellschaftlichen Schichten. Die Schulbeiträge (Schulgeld), die ca. 30 Prozent der Kosten tragen, werden mit den Eltern in vertraulichen Gesprächen vereinbart. Der angestrebte Mittelwert liegt derzeit bei etwa 200,- Euro pro Schüler und Monat. Im Sinne einer sozialen Gemeinschaft tragen Familien mit höherem Einkommen mit höheren Beiträgen dazu bei, dass einkommensschwächere Familien wesentlich entlastet werden können.

Bei der Aufnahme von Kindern in unsere Schule spielt das Einkommen bzw. der Schulbeitrag der Familie ausdrücklich keine Rolle.